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Aktuelles |
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Kindermusical in der Kleinvillarser Kirche
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Der Erlös von Mittagessen mit Maultaschen und Rollbraten mit Kartoffelsalat
und anschließendem Kaffee und Kuchen kommt der notwendig gewordenen Sanierung
und Erhaltung unserer Waldenserkirche zugute.
Erfreulicherweise hat der TSV Kleinvillars seine Unterstützung zugesagt. Er wird seinen bekannten Rollbraten zubereiten. Vielen Dank dafür!
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5.+6. September 2009
Das Welschefest in Kleinvillars ist nicht nur die Zeit zur Pflege der Waldensertradition gewesen. Die Sperrung der Hauptstraße für den Durchgangsverkehr bedeutete zwei Tage lang absolute Verkehrsberuhigung.
(Volker Henkel) Kurz vor der Eröffnung des Welschefests am Samstag um 17 Uhr blickte Siglinde Suedes aus einem Fenster in ihrem Wohnhaus. Seit 54 Jahren lebt sie in Kleinvillars an der Hauptstraße mit direktem Blick auf das Festgelände in der Ortsmitte. In aller Ruhe schaute sie sich die Festeröffnung durch Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp an. Dieser erinnerte an die erste Ansiedlung von Waldensern im Jahre 1699. Das Welschefest erinnere an diese „traditionelle Errungenschaft“, gab Schirmherr Hopp zu verstehen.
Für die Mitglieder der für das Fest verantwortlichen Arbeitsgemeinschaft aus Vereinen, Institutionen und Bürgern hatte der Schultes einen Tipp. Das bisher alle zwei Jahre stattfindende Fest könnte jedes Jahr veranstaltet werden. Allein wegen der Sperrung des Durchgangsverkehrs während der Festtage würde sich das lohnen.
Tradition hochgehalten

Der
Kinderkreis Kleinvillars gab der Festeröffnung mit seinen traditionellen Tänzen
Schwung. Die Sonne schien und die Kinder waren mit großem Einsatz gerade dort
bei der Sache, wo sonst der Verkehr rollt. Seit 1999 auf einer damals frisch
eingeweihten und neu gestalteten Hauptstraße. Die Einweihung war seinerzeit
gleichzeitig der Auftakt des ersten Welschefests.
Zwölf Stände machten dieses am Wochenende zu einem familiären und von
historischem Ambiente geprägten Erlebnis. Der örtliche Turn- und Sportverein,
die evangelische Kirchengemeinde, die Backfrauen, der Kindergarten und die
Abteilungsfeuerwehr gehen mit dem Fest einen gemeinsamen Weg, bei dem der
Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt wird. Im 310.
Jubiläumsjahr von
Kleinvillars für Willi Eberhardt vom Veranstaltungsteam ein wichtiges Anliegen.
Den fehlenden Durchgangsverkehr bewertete er positiv. Allerdings machte er auf
die notwendige Erneuerung des Baumbachweges im Ort aufmerksam. Dieser gehörte
zur Umleitungsstrecke und ist in schlechtem Zustand. „Keine Ahnung, ob das mal
gemacht wird“, stellte er fest. In der Bevölkerung sei es auf jeden Fall ein
Thema. Eberhardt schätzte die Besucherzahl gestern Nachmittag auf rund 1000 und
zeigte sich damit „sehr zufrieden“.
Die Hauptstraße nutzten die Tanzgruppe „Les Baggages“, die Feuershow-Gruppe „Dragon“, der Musikverein Ölbronn, die Seniorentanzgruppe Knittlingen, die Brettener „Gassenhopfer“ und die Theatergruppe „Laterna Mustica“ für Auftritte. Siglinde Suedes ging ebenfalls aufs Welschefest. Bei den Backfrauen wollte sie einen Flammkuchen essen. Die Hauptstraße ganz ohne Autos wäre schön, meinte sie.
Samstag der 11. April 2009
Das Gemeinschaftsprojekt der Kirchengemeinden Kleinvillars und Ölbronn hat sich schon zur Tradition entwickelt: Am diesjährigen Ostersamstag wurde zum 10. Mal das Osterfeuer auf der Wiese von Familie Combe zwischen den Ortschaften entzündet. Nachdem im letzten Jahr leider witterungsbedingt abgesagt werden musste, herrschten diesmal ideale Bedingun-gen. Entsprechend groß war auch der Besuch am Feuer: Sowohl ehemalige als auch zukünftige Konfirmandin-nen und Konfirmanden mit ihren Familien, Einheimische jeden Alters und auch wieder einige auswärtige Gäste wollten die besondere Atmosphäre hier miterleben. Als um kurz nach 21.00 Uhr die Kirchenglocken von Kleinvillars verklungen waren, loderten die Flammen im liebevoll vorbereiteten Holzstapel auf und verbreiteten bald Licht und Wärme. Unter dem Motto „Nachtge-schichten“ wurde gesungen, gebetet und biblische Erzählungen zum Thema gelesen. Dazwischen konnte man sich immer wieder vom Flackern und Knistern des Feuers faszinieren lassen…
Gegen 21.45 Uhr
wurden Fackeln entzündet, und in einem langen Schweigemarsch folgten wir dem
schweren Holzkreuz, das abwechselnd von den ehemaligen Konfirmanden voran
getragen wurde. Auf dem Weg in den Waldenserort machte der Zug zweimal auf ein
Hornsignal hin Halt: Das Kreuz wurde aufgerichtet und die Besucher bildeten
einen Kreis darum. Wir stimmten in die bekannte Bitte der Jünger ein: „Herr
bleibe bei uns“ und hörten Texte zur Passion Christi.
Vor der Kirche angekommen wurden wir bereits von Pfarrer Götze und den Gemeindegliedern erwartet, die während des Feuers parallel im Gotteshaus eine besinnliche Andacht gefeiert hatten. Gemeinsam lauschten wir auf die Schilderung der Kreuzigung, hörten, wie symbolisch Nägel in das Holzkreuz ge-schlagen wurden und sahen zu, wie es aufgestellt und im Boden verankert wurde.
Schweigend ging man zusammen in die noch dunkle Kirche hinein. Dort dauerte es nicht lange und drei Kinder brachten mit dem Ruf „Christus ist auferstanden!“ nacheinander die brennende neue Osterkerze, eine Bibel und schließlich das Osterbrot in Form eines Hefekranzes vor den Altar. Die Gemeinde erwiderte: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ An der Osterkerze wurden viele kleine Kerzen in den Bankreihen entzündet und es wurde langsam immer heller im Raum. Gemeinsam teilten wir das Gebäck und feierten singend die Auferste-hung Jesu. Mit dem Lied „Laudate omnes gentes“ zogen wir aus der Kirche hinaus und wünschten einander ein frohes Osterfest… Herzlichen Dank allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung mitgewirkt haben, sowie natürlich an alle treuen Besucher! Für uns und viele Menschen war diese Osternachtfeier einmal mehr ein eindrückliches und berührendes Erleb-nis: „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“ (Brigitte Huschitt)
Montag der 27. Oktober 2008
Seit
Montag rollen die Züge wieder auf der Bahnstrecke Bruchsal - Bretten -
Kleinvillars - Mühlacker. Die Deutsche Bahn
hat vom vom 17.Mai bis 26. Oktober die Bahnstrecke Bretten Mühlacker aufwändig
saniert.
Auf rund 32 Kilometer wurden zwischen Bruchsal und Mühlacker die Gleise sowie 40 Weichen erneuert. Um diese Strecke wieder auf den "Stand der Technik" zu bringen, haben Großmaschinen und Umbauzügen die vor Jahrzehnten eingebauten Gleisbett, Schienen und Schwellen ausgewechselt. In dieses Bauvorhaben haben die Bundesrepublik und die Deutsche Bahn AG ca. 50 Millionen Euro investiert.
Kleinvillars kann nun auch wieder aufatmen. Während der Bauzeit war die Straßenbrücke in Maulbronn - West über die Bahn ebenfalls saniert worden. Dies führte in Kleinvillars zu einer drastischen Erhöhung des Verkehrsaufkommens - einmal durch die Busse des Schienenersatzverkehrs - zum anderen durch den Berufsverkehr, der von Bretten, Knittlingen und Oberderdingen kommend in Richtung Ölbronn, Ötisheim und Pforzheim unterwegs war.
Die Verkehrsbehörde des Enzkreises hatte versucht, die entstandenen gefährlichen Situationen mit vorübergehenden Halteverboten und Geschwindigkeitsbeschränkungen zu entschärfen.
Durch den Schwerverkehr haben die kleinen Kreisstrassen erheblich gelitten. Das Straßenbauamt sollte die Strecken überprüfen, um weitere Schäden der zum Teil gebrochenen Fahrbahndecke durch den bevorstehen Winter entgegenzuwirken.
Sonntag der 20. Juli 2008, Versammlung
Eingemeindungsvertrag von 1972
Liebe Bürger von Kleinvillars,
der Knittlinger Gemeinderat hat am Dienstag den 8. Juli 2008 per Beschluss
die Stadtverwaltung beauftragt die „unechte Teilortswahl“ aus der Hauptsatzung
der Stadt Knittlingen zu streichen. Dem Antrag der SPD Fraktion auf Einführung
der Ortschaftsverfassung (Ortschaftsrat) wurde ebenfalls nicht zugestimmt.
Am kommenden Dienstag den 22. Juli 2008 soll diese geänderte
Hauptsatzung im Gemeinderat beschlossen werden. Damit werden sich unsere
zukünftigen Möglichkeiten verändern.
Wir Kleinvillarser Stadträte sind nicht der Meinung, dass die
"unecht Teilortswahl" abgeschafft werden sollte. Wir würden uns über Ihre
Anwesenheit bei der Sitzung am Dienstag freuen.
Ihre Kleinvillarser Stadträte: Martin Blanc, Thomas Stephan und Bernhard Braun
Dienstag den 5. Juli 2008, geändert am 12. Juli 2008
Liebe Einwohner von Kleinvillars,
der Knittlinger Gemeinderat besteht zurzeit aus 20 regulären Stadträten + drei durch das Wahlverfahren bedingte Überhangmandate. Aus den Reihen des Gemeinderates kam Anfang 2008 der Wunsch, den Gemeinderat der Stadt zu verkleinern. Man schlägt vor, durch Abschaffung der „unechten Teilortswahl“ den Gemeinderat auf letztendlich 18 Personen zu verkleinern.
Kleinvillars hat zurzeit nach dem Eingemeindungsvertrag von 15.2.1972 durch die „unechte Teilortswahl“ 2 Stadträte garantiert (Knittlingen 13 und Freudenstein 5). Wird dieses Wahlverfahren nun auf ein reines Mehrheitsverfahren geändert, ist zwar die Wahl einfacher, aber die Garantie der zwei Stadträte entfiele. Es könnte schlimmstenfalls passieren, dass Kleinvillars keinen Stadtrat mehr im Gemeinderat haben würde.
Die gute Ortskenntnis der Kleinvillarser Stadträten hat sich positiv für unsere Belange und unser Verhältnis zur Gesamtstadt erwiesen.
Um dieses gute Verhältnis aufrecht zu erhalten, sind wir Kleinvillarser Stadträte der Meinung, dass die unechte Teilortswahl beibehalten werden sollte. Damit können weiterhin 2 Stadträte im Gemeinderat der Stadt unseren Teilort mit seinen Angelegenheiten vertreten.
Alternativ könnte in Kleinvillars, wie in Freudenstein, die „Ortschaftsverfassung“ eingeführt werden. Ein Ortschaftsrat würde dann die Belange vor Ort regeln. Für einen Ortschaftsrat gem. Gemeindeordnung §67 ff. ist aus den Reihen des Gemeinderats ein Antrag nach Gemeindeordnung §34(1) gestellt.
Der Beschlussvorschlag der
Verwaltung lautete:
1. Abschaffung der unechten Teilortswahl (keine Garantie für 2
Stadträte) und
2. Keine Einführung der Ortschaftsverfassung und damit keinen
Ortschaftsrat.
Am Dienstag den 8.Juli 2008 wurde im Knittlinger Steinhaus darüber beschlossen.
Mit 15 (CDU, Grüne, und freie Wähler) zu 7 (SPD + B.Braun) Stimmen wurde die Verwaltung beauftragt die Hauptsatzung so zu ändern, dass die unechte Teilortswahl abgeschafft wird, und kein Ortschaftsrat in Kleinvillars gebildet wird.
Über diese Änderung muss der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen beraten und beschließen.
Ihre Stadträte: Martin Blanc, Thomas Stephan und Bernhard Braun
Zum Nachlesen
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Hauptsatzung §11 "unechte Teilortswahl" in der heute gültigen Fassung
-->
Hauptsatzung VII "Ortschaftsverfassung Freudenstein-Hohenklingen" in der heute
gültigen Fassung
Sonntag den 16. März 2008
Kirchengemeinde Ölbronn- Kleinvillars: „Goldene Konfirmation gefeiert!“ Ölbronn-Dürrn(br):
13
Goldkonfirmanden trafen sich am vergangenen Sonntag in der evangelischen Kirche
in Ölbronn wieder, wo sie ihre „Goldkonfirmation“ feierten. Auf den Tag genau
vor 50 Jahren wurden die Konfirmanden aus Ölbronn und Kleinvillars vom damaligen
Pfarrer Max Renner konfirmiert. Die 13 anwesenden Goldkonfirmanden wiederholten
mit dem Festgottesdienst am Sonntag ihre Überzeugung als Kirchenmitglieder.
Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst in der Ölbronner Kirche von
Posaunenchor Knittlingen-Kleinvillars unter der Leitung von Günther Rapp und vom Ölbronn
Kirchenchor unter der Leitung von Reinhold Bauerle. Beim gemeinsamen Mittagessen
im Gasthaus „Goldener Ochsen“ in Bauschlott gab es ausreichend Gelegenheit, in
Erinnerungen zu schwelgen und die vergangenen 50 Jahre Revue passieren zu
lassen. Der Ölbronn- Kleinvillars er Pfarrer Jürgen Götze hielt den
Festgottesdienst. Unser Bild zeigt die Goldkonfirmanden aus Ölbronn und
Kleinvillars.
Text/Bild: Rall V.l.n.r. vordere Reihe: Dorothea Rehberg geb. Wolf, Marlene Finsterle geb. Frik, Monika Scheck geb. Arnold, Inge Hager geb. Böhringer, Heidrun Lilge geb. Arnold, Erika Treffinger geb. Geiger. V.l.n.r. Männer: Fritz Freyburger, Dieter Schmid, Roland Suedes, Hermann Scheible, Pfarrer Jürgen Götze, Jürgen Klenk und Jürgen Gropp.
Sonntag den 10. November 2007

Samstag und Sonntag den 01.-02. September 2007


Bericht der BNN von Volker Henkel
Sonntag den 06. Mai 2007
Pfarrer Jürgen Götze beim Festgottesdienst
Die Mannschaft der Kleinvillarser Feuerwehr
Bericht des Mühlacker Tagblatts

Das Kleinvillarser TSFW und der Knittlinger ELW
Samstag den 07. April 2007
8.September 2006, (PZ)

25 Juni 2006, Text JG, Bilder von Lothar Fischer, Stuttgart

Die evangelischen Kirchengemeinden Kleinvillars und
Ölbronn feierten ihren gemeinsamen Bittgottesdienst für die kommende Ernte auf
dem Baumbachhof in Kleinvillars. An diesem Tag war dort Hoffest bei der Familie
Bonnet mit vielen Attraktionen und ‚gläserner Produktion’. Dementsprechend gut
besucht war unser Gottesdienst, der vom Posaunenchor Knittlingen/Kleinvillars
klangvoll mitgestaltet wurde. Das Thema war: „Sorget nicht!“ Und tatsächlich -
schon am nächsten Tag hat’s kräftig geregnet! Und am übernächsten nochmal
kräftig - Gott sei Dank ohne so schwere Unwetter, wie im Südschwarzwald. Beten
wir weiter für alle Landwirte, die zur Zeit viel Arbeit haben, und besonders für
die, die in großen Sorgen stecken!
Samstag 15.April 2006
Ein Höhepunkt der Karwoche in den evangelischen Kirchengemeinden Ölbronn und Kleinvillars war am Samstag ein Osterfeuer. Rund 150 Besucher kamen, um sich von diesem Symbol für das erwachende Leben und für die Auferstehung Jesus anregen zu lassen.
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Viele Momente der Stille bot dieses Zeremoniell am
Samstag ab 21 Uhr. „Es ist nicht immer einfach die Ruhe auzuhalten“, so Rolf
Huber. Das Mitglied der evangelisch-methodistischen Kirche Knittlingen kam
mit der ganzen Familie zu dem Osterfeuer. Einen Moment, den er genießt, um
zur Ruhe zu kommen. Als Gemeindemitglied kenne er die Stille als meditativen
Moment. Seiner Ansicht nach kommt diese Besinnung zu kurz. Keinen Ton zu
sagen, wenn andere Menschen da sind, „das ist für viele sehr schwer zu
ertragen“.
Ein Kreis aus brennenden Fackeln wurde um das Brennholz aufgestellt. Aus dessen Mitte ragt ein 2,50 Meter hohes Holzkreuz. Einige Jungen entfachen mit Fackeln das Feuer. Nur das Knistern des Feuers ist zu hören. Ganz langsam breitet es sich aus. Von einem Moment auf den anderen steht das gesamte Holz in Flammen. In sekundenschnelle ist das Holzkreuz verbrannt. Ein Funkenflug schwebt in den Nachthimmel und die Augen der stillen Besucher folgen den für kurze Zeit glühenden Teilchen.
„Das Feuer hat etwas Faszinierendes und Unheimliches“. Elvira Scheible denkt bei dem Osterfeuer nicht nur an die Glaubensgeschichte, sondern auch an persönliche Dinge. Die Flammen haben für sie einen symbolischen Charakter. Aus Dunkelheit wird Licht, aber es ist auch vernichtend.
Am Osterfeuer werden einige Lieder gesungen und Psalmen gesprochen. Als das Feuer abgebrannt ist machen sich alle auf den Weg zur Kirche nach Kleinvillars. Die Konfirmanten laufen ganz am Anfang der Gruppe. Sie tragen zusammen ein Kreuz aus Holz mit den Händen. Zwei weitere kurze Andachten werden auf dem Weg eingelegt.
Während der Osterfeuerzeremonie liest Pfarrer Jürgen Götze in der Kirche von Kleinvillars biblische und meditative Texte. Für all jene, die diese Form der Andacht vorziehen. Vor der Kirche treffen sich beide Gruppen kurz nach 22 Uhr. Ein Osterlicht wird entfacht und alle zünden ihre Kerzen daran an. Beim gemeinsamen Abschluss in der Kirche ist erneut viel Raum für das persönliche Erleben gegeben. Rolf Huber spricht von „Gedanken“ und Elvira Scheible von einer „Erfahrung“.
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3. und 4. September 2005
Das Welschen Fest 2005 fand am Sa. 3. und So. 4.
September statt.
Das Festprogramm:
Samstag :
15.00 Eröffnung mit der Tanzgruppe "Les Baggages"
Festeröffnung durch Bürgermeister Hopp
17.00 Gaukler "Paolo"
18.00 Kindertänze
19.30 Gaukler "Paolo"
21.30 Tanzgruppe "Les Baggages" - Mitmachtänze
Sonntag :
10.30 Festgottesdienst
14.00 Kindertänze
15.30 Gaukler "Paolo"
17.30 Stadtkapelle Knittlingen
19.00 Gaukler "Paolo"
20.30 Tanzgruppe "Les Baggages" - Mitmachtänze
Samstag u. Sonntag Kinderprogramm:
Steine behauen, Filzen, Lederarbeiten, Kürbis Schnitzen, Stockbrot, Schminken
Abfahrt der Züge
- stündlich zur Minute 10 aus Bretten kommend in Richtung Mühlacker Pforzheim
Stuttgart
- stündlich zur Minute 48 aus Mühlacker kommend in Richtung Bretten Bruchsal
Karlsruhe
Detaillierter Fahrplan als Acrobat PDF:
Mühlacker - Bretten - Gondelsheim - Helmsheim - Heidelsheim - Bruchsal
(Gesamtverkehr)
(Stuttgart/Knittlingen, 17. Juni 2005) Heute haben Heinz-Peter Hopp,
Bürgermeister der Stadt Knittlingen, und Heiko Hamann, Leiter Bahnhofsmanagement
Karlsruhe, im Beisein von Karl Röckinger, Landrat Enzkreis, und Dr. Ing E.h.
Dieter Ludwig, Geschäftsführer Albtal-Verkehrsgesellschaft, den neuen Haltepunkt
Knittlingen-Kleinvillars offiziell in Betrieb genommen.
Der Haltepunkt liegt an der Bahnstrecke Mühlacker – Bretten und wird von den
Stadtbahnen der Linie S9 Mühlacker – Bretten – Bruchsal angefahren.
Die beiden Bahnsteige haben eine Länge von jeweils 80 Metern, eine Breite von
2,5 Metern, eine Höhe von 55 Zentimetern und können über Zugangsrampen von einem
neuen Steg aus barrierefrei erreicht werden. Sie sind mit Blindenleitstreifen
ausgestattet und ermöglichen so auch sehbehinderten Reisenden den Zugang zu den
Zügen. Die Bahnsteige sind darüber hinaus mit je zwei Wartehäuschen,
Beleuchtung, Sitzbänken, Infovitrinen und Wegeleitsystem ausgerüstet.
Der Haltepunkt Knittlingen-Kleinvillars ist in wenigen Minuten zu Fuß aus dem
Ortsteil Kleinvillars erreichbar.
Für Bahnreisende, die mit dem Fahrrad bzw. dem Pkw zum Haltepunkt kommen, stehen
Fahrradabstellplätze und Parkplätze zur Verfügung. Umsteigemöglichkeiten
zwischen Bahn und Bus verbessern zudem das Mobilitätsangebot.
Insgesamt wurden rund 2,1 Mio. Euro in den neuen Haltepunkt investiert.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785
BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg
Quelle: Meldung von Deutsche Bahn
Im Juni 2005 ist die
Einweihung der Haltestelle
Kleinvillars

Vom 20. bis 22. April 2005 wurden die Bahnsteigsegmente der Haltestelle angeliefert und mit einem schweren Autokran verlegt. Der Rohbau des Bahnsteigs ist damit abgeschlossen. Die Treppenabgänge sowie auch die Brücke sind kurz vor der Fertigstellung.
In der Nacht zum Sonntag wird das schwere Hauptteil der Rad und Gehwegbrücke mit einem großen Autokran auf die bereits fertig gestellten Brückenpfeiler gelegt. Damit sind die schwierigsten Bauarbeiten der Haltestelle abgeschlossen.
Bis zur Inbetriebnahme müssen noch Parkplätze, Fahrradständer und die Bushaltestelle fertig gestellt werden. Die Kleinvillarser Bürger fiebern "ihrer" Haltestelle entgegen. Täglich sind Besucher zu sehen die das Fortschreiten der Bauarbeiten mit Interesse verfolgen.
6. Juni 2004 Spatenstich in Kleinvillars

"Mit dem ersten Spatenstich zum Bau des Stadtbahn-Haltepunktes kam buchstäblich in letzter Minute noch ein Bauvorhaben in Gang, das vor fast genau acht Jahren, am "MOBIL OHNE AUTO"-Tag, 16. Juni 1996, mit Stadtbahn-Sonderfahrten zwischen Mühlacker und Bretten begonnen hatte", erinnert Matthias Lieb, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD) an die Vorgeschichte. Die große Resonanz bei diesen Fahrten, die vom Fahrgastverband PRO BAHN und dem VCD organisiert und u.a. von allen Städten und Gemeinden finanziell unterstützt worden waren, zeigten schon das große Interesse der Kleinvillarer Bevölkerung an einem möglichen zukünftigen Haltepunkt auf. Umso mehr freut es nun den VCD, dass nach einer langen Planungsphase mit bedauerlicherweisen großen Kostensteigerungen dennoch jetzt die Signale auf Grün gestellt werden konnten. Hierfür gebührt besonders dem Arbeitskreis Dorfentwicklung Kleinvillars Dank, der sich frühzeitig für das Thema stark gemacht hatte.
Während beim Bahnbau vor rund 150 Jahren zwischen Mühlacker und Bretten nur in Maulbronn (-West) ein Bahnhof errichtet worden war, ermöglicht die heutige Technik des Stadtbahnwagens mehr Zwischenstopps ohne große Fahrzeitverlängerungen. Damit können durch zusätzliche Haltepunkte mehr Einwohner an das Bahnsystem angeschlossen und durch diese zusätzlichen Fahrgäste höhere Einnahmen erzielt werden, so dass der ÖPNV damit wirtschaftlicher wird. Die Vorteile für Kleinvillars, jede Stunde innerhalb von 8 Minuten nach Bretten, innerhalb von 11 Minuten nach Mühlacker zu gelangen, sind beträchtlich. Nicht nur im Vergleich zum Bus, der seltener fährt und fast dreimal so viel Zeit benötigt, sondern auch zum Pkw ist die Stadtbahn mit diesem Angebot konkurrenzfähig.
Betrachtet man die Entwicklung der letzten 150 Jahre, so gibt es mit den Haltepunkten Ötisheim, Ölbronn, Kleinvillars, Ruit und Bretten-Rechberg fünf neue Bahnhöfe zwischen Bretten und Mühlacker, während der älteste Bahnhof, Maulbronn-West ein Schattendasein führt. Zwar sollen auch hier die Bagger anrücken und für 600.000 EUR neue Parkplätze und ein schönerer Bahsnteig angelegt werden - doch solange die Anbindung an die Stadt nicht gelöst ist, ist eine Investition am Westbahnhof aus VCD-Sicht Geldverschwendung. "Vor 150 Jahren war man klüger und richtete gleich eine Postkutschenverbindung von der Maulbronner Klosterpost zum Westbahnhof ein", blickt Lieb zurück: "Erst jetzt - immerhin fünf Jahre nach Aufnahme des Stadtbahnbetriebes -denkt man über ein Anruf-Sammeltaxi ab Dezember 2004 nach". Doch eine Debatte über die dauerhafte Anbindung des Weltkulturerbes vermisst Lieb und rechnet vor: "Für die Kosten des Ausbaus des Westbahnhofes hätte man auch die Strecke nach Maulbronn-Stadt bis zum WLZ-Lagerhaus mit elektrischer Oberleitung überspannen können, damit die Stadtbahn bis in die Klosterstadt fahren kann". Damit wäre mehr Fahrgästen gedient gewesen. VCD-Kreisvorsitzender Lieb ist aber davon überzeugt, dass angesichts steigender Benzinpreise eine Diskussion über die Anbindung Maulbronns per Stadtbahn wieder aufleben wird - und es wird sicher nicht 60 Jahre dauern wie von 1853 bis zur Inbetriebnahme der Zweigstrecke 1914 - die somit dieses Jahr ihr 90jähriges Streckenjubiläum feiern könnte. (Quelle MT, VCD)
6. und 7. September 2003
Viel Spass hatten die Kleinvillarser bei Tanz und
geselligem Beisammensein - Alteingesessene mit den Zugezogenen verbinden
Kleinvillars feierte seine Wurzeln.
Drittes Welschefest mit örtlichen Vereinen, viel Unterhaltung und leckeren
Kartoffeln - Erinnerung an 1699 Knittlingen-KleInviIlars -
Stimmungsvoll,
farbenfroh und ausgelassen präsentierte sich am Samstagnachmittag die Örtliche
Tanzgruppe Les Baggages bei der Eröffnung des Welschefestes In
Kleinvillars. Aus Anlass des 300-jährigen Ortsjubiläums heften die Einwohner des
Waldenserdorfes die Veranstaltung erstmals im Jahr 1999 gefeiert. Am Wochenende fand nun
die dritte Auflage statt - und einmal mehr wehte der Hauch der Geschichte durch den
heutigen Knlttlinger Stadtteil.
Bürgermeister Heinz-Peter Hopp erinnerte zur Eröffnung daran, dass 1699 etwa 3000 Waldenser aus dem Chisonetal flüchten mussten, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören wollten. Sie fanden eine neue Heimat in Deutschland. Die Welschen, wie sie im Volksmund hießen, wurden in eigenen Ortschaften untergebracht. 34 Familien kamen auf diese Weise in das Gebiet zwischen Knittlingen, Ruit und Ölbronn und nannten diese Markung Petit Villars. 1972 erfolgte der Anschluss des inzwischen eingedeutschten Kleinvillars an die Stadt Knittlingen. Den geplanten Bau des Stadtbahnhaltepunktes bezeichnete Hopp als eine In heutiger Zeit ausgesprochen wichtige Infrastruktureinrichtung für Kleinvillars". Abschließend dankte der Bürgermeister allen, die den Fortbestand des Welschefestes ermöglicht und an dessen Organisation mitgewirkt hatten.
Mit viel Liebe und
Engagement hatten die beteiligten Vereine und Institutionen ihre Stände geschmückt.
Unter anderem trugen die örtliche Feuerwehr, der TSV Kleinvillars, die Evangelische
Kirchengemeinde, die Backhausfrauen sowie die Jugendgruppe Cest la vie
zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Für die kleinen Besucher wurde ein großer Kinderspielbereich eingerichtet. Ferner waren
viele Dorfbewohner in historische Gewänder gekleidet, was dem Fest ein besonderes Flair
verlieh.
,,Die örtliche Gemeinschaft zu stärken sowie an die Geschichte der Waldenser zu erinnern, soll Sinn und Zweck dieser zweitägigen Veranstaltung sein, erklärten unisono die Festausschuss-Mitglieder Kerstin Soulier und Martin Blanc.
Für die Unterhaltung der Gäste sorgten neben der Tanzgruppe Les Baggages auch der Musikverein Ölbronn, der örtliche Kindergarten und ein Kinderkreis, die Seniorentanzgruppe Knittlingen, des Schedels Schwarzer Haufen sowie die Gruppe Comedia Infantile aus Bretten.
Am Sonntagmorgen fand zudem ein Gottesdienst unter Mitwirkung des Posaunenchores Knittlingen-Kleinvillars statt.
Übrigens: Landrat Karl Röckinger, der ebenfalls zu den Gästen gehörte, hat zu Kleinvillars eine besondere Beziehung. Seine Tochter und zwei Enkelkinder leben hier. Das Welschefest trägt dazu bei, Geschichte - die nicht zuletzt auch Kreisgeschichte geworden ist - lebendig zu halten, betonte er gegenüber dem MT.
Wie es sich für echte Waldenser gehört, durfte neben den verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten natürlich eine traditionsreiche Speise auf dem Welschefest nicht fehlen: Kartoffeln (mit Quark). Und die schmeckten gar vortrefflich.
VON THOMAS GRIESBACHER (MT)