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Kindermusical in der Kleinvillarser Kirche newtiny.gif (10861 Byte)

22.April 2012, 16Uhr

Osternacht 2012 in Kleinvillars

Auch in diesem Jahr veranstalten die ev. Kirchengemeinden Ölbronn und Kleinvillars ihre schon zur Tradition gewordene Osternachtsfeier.

Am Samstag, 07.04.2012, 21:00 Uhr wird in der Nähe der Stadtbahnhaltestelle Kleinvillars das Osterfeuer entzündet. Parallel dazu findet in der dunklen Waldenserkirche in Kleinvillars eine meditative Andacht statt.

Am Osterfeuer, wie auch an zwei weiteren Stationen auf dem "Kreuzweg" zur Waldenserkirche werden Texte aus der Passionsgeschichte gelesen und Passionslieder gesungen. Ansonsten bewegt sich der Fackelzug als Schweigemarsch hinter einem großen Holzkreuz, das von den ehemaligen Konfirmanden abwechselnd getragen wird.

Vor der Waldenserkirche treffen sich dann beide Gruppen. Das Holzkreuz wird aufgestellt und die Geschichte des Todes Jesu verlesen. Dann ziehen alle schweigend in die dunkle Kirche.

Als Symbol der Auferstehung wird die neue Osterkerze entzündet und feierlich in die Kirche hineingetragen. Von ihr breitet sich das Osterlicht in der Kirche aus bis jeder Teilnehmer eine brennende Kerze in der Hand hält und die Kirche in ein ganz besonderes Licht taucht.

Mit dem Lied „Laudate omnes gentes“ und einem kleinen Festschmaus, bei dem Hefezopf geteilt wird, schließt die Osternachtsfeier ab.

Ob Meditation und Stille in der dunklen Kirche oder Osterfeuer und Fackelzug - Sie alle sind herzlich eingeladen dieses Gemeinschaftsprojekt der beiden Kirchengemeinden mitzuerleben

 

 

Auf den Spuren der Waldenser

Januar 2012

Der Waldenserweg, der von Großvillars bis nach Schönenberg führt, leitete den Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Neuenbürg, auf der ersten Etappe auch nach Kleinvillars.

Vor der Kirche, Sandsteinskulptur „Stein für Toleranz“Wandergruppe vor dem Kirchenfenster Die Besichtigung der dortigen Waldenserkirche stellte den Höhepunkt dieser Tageswanderung dar. Herr Roland Suedes begrüßte die Gäste und erläuterte dabei Wissenswertes über die vor mehr als 300 Jahren in unserer Region angesiedelten „Welschen“. Der zweite Teil seiner Ausführungen setzte den Schwerpunkt auf die Geschichte, die Ausgestaltung der Kirche sowie die Interpretation der sehenswerten Kirchenfenster im Altarraum.

Zum Abschluß informierte Herr Suedes noch kurz über die anstehenden Sanierungsmaßnahmen bevor die Besucher wieder den Waldenserweg unter ihre Füße nahmen.

 

Kinderkirche Kleinvillars 2011 mit Krippenspiel beim Familiengottesdienst

24. Dezember 2011

Mit einem lang anhaltenden Applaus der Besucher des Familiengottesdienstes am 24.12.2011, wie auch mit einem herzlichen Dank von Pfarrer Jürgen Götze, schloss die überaus gelungene Aufführung „Kleines Städtchen Bethlehem“ in der voll besetzten Waldenserkirche in Kleinvillars.

Die Kinderkirchleiterin Frau Kabis hatte auch in diesem Jahr mit den Kindern aus Kleinvillars und Ölbronn seit Wochen Texte und Lieder eingeübt, die von den jungen Akteuren mit sehr viel Hingabe und Engagement vorgetragen wurden.

Für die Kinder gab es zum Abschluss noch ein kleines Präsent. Dabei lud Pfr. Götze die Kinder ein, doch auch mal während des Jahres den Gottesdienst mit ihrem Chor zu bereichern.






 



 

Welschenfest 2011 - Getanzt, wo sonst die Autos rollen

3.+4. September 2011

--> Programm

Laufen für die Kirche - Sponsorenlauf zur Kirchenrenovierung

29. Mai 2011 

Jede Runde bringt Geld für Kirche

KNITTLINGEN-KLEINVILLARS (Bericht aus der PZ) Die evangelische Kirchengemeinde Kleinvillars hat einen Sponsorenlauf veranstaltet. Die Einnahmen kommen den Sanierungsarbeiten an der Waldenserkirche zugute.

An der 1872 errichteten Kirche sind im kommenden Jahr verschiedene Renovierungsarbeiten geplant. „Sanierungsbedarf besteht unter anderem an der Sandsteinfassade, im Dachbereich und auch im Kircheninnern“, erklärte Helmut Müller. Er war zusammen mit Ideengeber Roland Suedes, dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, ein Initiator des Sponsorenlaufes. „Derzeit sind wir dabei, die tatsächlichen Kosten zu analysieren und einen Finanzplan aufzustellen“, sagte Müller weiter. Klar ist das Kosten von etwa 200 000 Euro für die nur 300 Mitgliedern zählende Kirchengemeinde eine Herausforderung sind.

Beim Sponsorenlauf standen zwei Laufstrecken zur Wahl, eine etwa 650 Meter lange Runde durch die Schillingswaldsiedlung und eine etwa drei Kilometer lange Runde Richtung Aalkistensee. Jeder Läufer hatte sich vorher einen Sponsor gesucht, der pro kurzer Runde zwei Euro und für die lange Runde sechs Euro zahlt.

Am Start war auch das „Illinger Ölmühlen-Team“ mit Jürgen Krauth, Cornelia Hofer-Krauth und Sohn Kilian Krauth. „Viermal die große Runde“ hatte Jürgen Krauth geplant.

Am Sonntag, den 5. Juni, findet die nächste Benefizaktion statt, ab 17.30 Uhr spielen „Road & friends“ bei freiem Eintritt in der Faustballhalle.

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Die ev. Kirchengemeinde Kleinvillars ludt zu einem Sponsorenlauf ein. Die im Jahr 1872 errichtete Waldenserkirche muss kurzfristig einer umfangreichen Sanierung unterzogen werden. Die Kosten für die notwendigen Maßnahmen übersteigen die Finanzkraft der nur ca. 300 Glieder zählenden Kirchengemeinde. Auf Initiative von Roland Suedes, dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, sind in nächster Zeit einige Veranstaltungen zu finanziellen Unterstützung des Gebäudeprojektes geplant.

Als erste Veranstaltung findet am 29. Mai zwischen 10:30 Uhr und 15 Uhr ein Sponsorenlauf für die Kirche statt. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Jede/r Teilnehmer/in sucht sich einen oder mehrere Sponsoren, die sich bereit erklären, die Beträge für gelaufene Runden auf das Konto der Kirchengemeinde zu überweisen. Für jüngere und nicht so laufstarke Teilnehmer/innen eignet sich die kurze Runde in der Schillingswaldsiedlung mit 650 m Länge, pro Runde werden hier 2 Euro fällig. Die größere Runde ist ca. 3km lang und führt am Schillingswald vorbei zum Aalkistensee und über die Lerchenmühle zurück nach Kleinvillars, bei dieser Runde fallen 6 Euro an. Gestartet wird in der Schillingswaldstraße direkt am Friedhof.

Im Vordergrund steht nicht die sportliche Leistung sondern der Spaß am Laufen und gemeinsam etwas für die Erhaltung der Kirche geleistet zu haben.

Für die Läufer/innen und Zuschauer werden Getränke, heiße Würstchen als auch Kaffee und Kuchen angeboten. Die Veranstalter freuen sich auf rege Teilnahme und gutes Wetter.

 

 

Einweihung Schulsaal / Kindergarten in der neuen Schule

15. Mai 2011

KNITTLINGEN-KLEINVILLARS (PZ) Mit Spielen, Liedern, Märchenstraße und Puppentheater ist die Sanierung des städtischen Kindergartens in Kleinvillars gefeiert worden. Insgesamt wurden weit über 400 000 Euro investiert

323 000 Euro an Kosten habe der Kindergarten verschlungen und 114 000 Euro seien für die Erweiterung des Sanitärtraktes des Turn- und Sportvereins (TSV) Kleinvillars ausgegeben worden, berichtete Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. „Wir freuen uns, dass sich unsere Kinder im Kindergarten wohlfühlen und gut aufgehoben wissen“, sagte Hopp. Überdies habe der TSV Kleinvillars als wichtiges Signal Eigenleistungen für den Anbau mit Sanitäreinrichtungen erbracht.

Im Jahr 2009 hatte der Gemeinderat bereits beschlossen, das ehemalige Schulhaus aus dem Jahr 1958, in dem seit 39 Jahren der Kindergarten untergebracht ist, zu sanieren. Architekt Herbert Suedes erläuterte die Sanierungen des Gebäudes mit Wärmedämmung durch neues Dach, Fenster und an den Fassaden. Neue sanitäre Einrichtungen im Kindergarten und der umgestaltete Heizraum seien ebenfalls erfolgt. Die Arbeiten fanden während des Kindergartenbetriebs mit derzeit 13 Kindern in einer Gruppe, die von Kindergartenleiterin Marianne Rehklau und Heike Fischer betreut werden, statt. Parallel zur Sanierung wurde an der Südseite ein eingeschossiger 42 Quadratmeter großer Erweiterungsbau mit Sanitäreinrichtungen, wie Toiletten, Duschen- und Umkleideraum für den TSV Kleinvillars errichtet. In 35 Arbeitseinsätzen habe der TSV 1670 Stunden ehrenamtlich abgeleistet, freute sich Suedes. „Ich freue mich, dass es in Kleinvillars gelungen ist, ein Gesamtgebäude mit den unterschiedlichen Anforderungen und Interessen, die durch Verein, Kindergarten und Veranstaltungsräume entstehen, so zu integrieren und zu erschließen, dass alle Nutzer und Beteiligten nun eine sinnvolle Lösung vorfinden.“

Der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Kleinvillars, Roland Suedes, gab einen unterhaltsamen Rückblick auf die vergangenen Zeiten in dem Waldenserort Kleinvillars. „Im Kindergarten fangen alle kleinen Leute an und fragen sich als Erwachsene, wie nur so schnell die Zeit vergehen kann“, sangen die Kindergartenkinder zu Beginn des Kindergartenfestes, das den Abschluss der Sanierung umrahmte.

Einweihung des Waldenser- und Hugenottenwegs mit Hocketse

12. September 2010

Die ev. Kirchengemeinde Kleinvillars lud zum Gottesdienst und anschließend zu der schon zur Tradition gewordenen Hocketse ein.

Der Ort der Hocketse nach dem Gottesdienst ist diesmal auf dem Parkplatz am Friedhof in der Friedhofstraße, weil an diesem Tag der Europäische Hugenotten - Waldenserweg eingeweiht wurde, der dort vorbeiführt. Zur Erinnerung lief eine Kleinvillarser Waldensertruppe den neu ausgezeichneten Weg von Knittlingen nach Kleinvillars ab und wurde bei der Hocketse recht herzlich empfangen.

Der Erlös von Mittagessen mit Maultaschen und Rollbraten mit Kartoffelsalat und anschließendem Kaffee und Kuchen kommt der notwendig gewordenen Sanierung und Erhaltung unserer Waldenserkirche zugute.

Erfreulicherweise hat der TSV Kleinvillars seine Unterstützung zugesagt. Er wird seinen bekannten Rollbraten zubereiten. Vielen Dank dafür!

 

 

Welschenfest 2009 - Getanzt, wo sonst die Autos rollen

5.+6. September 2009

Das Welschefest in Kleinvillars ist nicht nur die Zeit zur Pflege der Waldensertradition gewesen. Die Sperrung der Hauptstraße für den Durchgangsverkehr bedeutete zwei Tage lang absolute Verkehrsberuhigung.

(Volker Henkel) Kurz vor der Eröffnung des Welschefests am Samstag um 17 Uhr blickte Siglinde Suedes aus einem Fenster in ihrem Wohnhaus. Seit 54 Jahren lebt sie in Kleinvillars an der Hauptstraße mit direktem Blick auf das Festgelände in der Ortsmitte. In aller Ruhe schaute sie sich die Festeröffnung durch Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp an. Dieser erinnerte an die erste Ansiedlung von Waldensern im Jahre 1699. Das Welschefest erinnere an diese „traditionelle Errungenschaft“, gab Schirmherr Hopp zu verstehen.

Für die Mitglieder der für das Fest verantwortlichen Arbeitsgemeinschaft aus Vereinen, Institutionen und Bürgern hatte der Schultes einen Tipp. Das bisher alle zwei Jahre stattfindende Fest könnte jedes Jahr veranstaltet werden. Allein wegen der Sperrung des Durchgangsverkehrs während der Festtage würde sich das lohnen.

Tradition hochgehalten

Der Kinderkreis Kleinvillars gab der Festeröffnung mit seinen traditionellen Tänzen Schwung. Die Sonne schien und die Kinder waren mit großem Einsatz gerade dort bei der Sache, wo sonst der Verkehr rollt. Seit 1999 auf einer damals frisch eingeweihten und neu gestalteten Hauptstraße. Die Einweihung war seinerzeit gleichzeitig der Auftakt des ersten Welschefests.

Zwölf Stände machten dieses am Wochenende zu einem familiären und von historischem Ambiente geprägten Erlebnis. Der örtliche Turn- und Sportverein, die evangelische Kirchengemeinde, die Backfrauen, der Kindergarten und die Abteilungsfeuerwehr gehen mit dem Fest einen gemeinsamen Weg, bei dem der Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt wird. Im 310. Jubiläumsjahr von Kleinvillars für Willi Eberhardt vom Veranstaltungsteam ein wichtiges Anliegen. Den fehlenden Durchgangsverkehr bewertete er positiv. Allerdings machte er auf die notwendige Erneuerung des Baumbachweges im Ort aufmerksam. Dieser gehörte zur Umleitungsstrecke und ist in schlechtem Zustand. „Keine Ahnung, ob das mal gemacht wird“, stellte er fest. In der Bevölkerung sei es auf jeden Fall ein Thema. Eberhardt schätzte die Besucherzahl gestern Nachmittag auf rund 1000 und zeigte sich damit „sehr zufrieden“.

Die Hauptstraße nutzten die Tanzgruppe „Les Baggages“, die Feuershow-Gruppe „Dragon“, der Musikverein Ölbronn, die Seniorentanzgruppe Knittlingen, die Brettener „Gassenhopfer“ und die Theatergruppe „Laterna Mustica“ für Auftritte. Siglinde Suedes ging ebenfalls aufs Welschefest. Bei den Backfrauen wollte sie einen Flammkuchen essen. Die Hauptstraße ganz ohne Autos wäre schön, meinte sie.

Osternachtsfeier 2009

Samstag der 11. April 2009

Das Gemeinschaftsprojekt der Kirchengemeinden Kleinvillars und Ölbronn hat sich schon zur Tradition entwickelt: Am diesjährigen Ostersamstag wurde zum 10. Mal das Osterfeuer auf der Wiese von Familie Combe zwischen den Ortschaften entzündet. Nachdem im letzten Jahr leider witterungsbedingt abgesagt werden musste, herrschten diesmal ideale Bedingun-gen. Entsprechend groß war auch der Besuch am Feuer: Sowohl ehemalige als auch zukünftige Konfirmandin-nen und Konfirmanden mit ihren Familien, Einheimische jeden Alters und auch wieder einige auswärtige Gäste wollten die besondere Atmosphäre hier miterleben. Als um kurz nach 21.00 Uhr die Kirchenglocken von Kleinvillars verklungen waren, loderten die Flammen im liebevoll vorbereiteten Holzstapel auf und verbreiteten bald Licht und Wärme. Unter dem Motto „Nachtge-schichten“ wurde gesungen, gebetet und biblische Erzählungen zum Thema gelesen. Dazwischen konnte man sich immer wieder vom Flackern und Knistern des Feuers faszinieren lassen…

Gegen 21.45 Uhr wurden Fackeln entzündet, und in einem langen Schweigemarsch folgten wir dem schweren Holzkreuz, das abwechselnd von den ehemaligen Konfirmanden voran getragen wurde. Auf dem Weg in den Waldenserort machte der Zug zweimal auf ein Hornsignal hin Halt: Das Kreuz wurde aufgerichtet und die Besucher bildeten einen Kreis darum. Wir stimmten in die bekannte Bitte der Jünger ein: „Herr bleibe bei uns“ und hörten Texte zur Passion Christi.

Vor der Kirche angekommen wurden wir bereits von Pfarrer Götze und den Gemeindegliedern erwartet, die während des Feuers parallel im Gotteshaus eine besinnliche Andacht gefeiert hatten. Gemeinsam lauschten wir auf die Schilderung der Kreuzigung, hörten, wie symbolisch Nägel in das Holzkreuz ge-schlagen wurden und sahen zu, wie es aufgestellt und im Boden verankert wurde.

Schweigend ging man zusammen in die noch dunkle Kirche hinein. Dort dauerte es nicht lange und drei Kinder brachten mit dem Ruf „Christus ist auferstanden!“ nacheinander die brennende neue Osterkerze, eine Bibel und schließlich das Osterbrot in Form eines Hefekranzes vor den Altar. Die Gemeinde erwiderte: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ An der Osterkerze wurden viele kleine Kerzen in den Bankreihen entzündet und es wurde langsam immer heller im Raum. Gemeinsam teilten wir das Gebäck und feierten singend die Auferste-hung Jesu. Mit dem Lied „Laudate omnes gentes“ zogen wir aus der Kirche hinaus und wünschten einander ein frohes Osterfest… Herzlichen Dank allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung mitgewirkt haben, sowie natürlich an alle treuen Besucher! Für uns und viele Menschen war diese Osternachtfeier einmal mehr ein eindrückliches und berührendes Erleb-nis: „Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“ (Brigitte Huschitt)

 

Sanierung der Bahnstrecke Bretten - Kleinvillars Mühlacker

Montag der 27. Oktober 2008

Seit Montag rollen die Züge wieder auf der Bahnstrecke Bruchsal - Bretten - Kleinvillars - Mühlacker. Die Deutsche Bahn hat vom vom 17.Mai bis 26. Oktober die Bahnstrecke Bretten Mühlacker aufwändig saniert. 

Auf rund 32 Kilometer wurden zwischen Bruchsal und Mühlacker die Gleise sowie 40 Weichen erneuert. Um diese Strecke wieder auf den "Stand der Technik" zu bringen, haben Großmaschinen und Umbauzügen die vor Jahrzehnten eingebauten Gleisbett, Schienen und Schwellen ausgewechselt. In dieses Bauvorhaben haben die Bundesrepublik und die Deutsche Bahn AG ca. 50 Millionen Euro investiert.

 Kleinvillars kann nun auch wieder aufatmen. Während der Bauzeit war die Straßenbrücke in Maulbronn - West über die Bahn ebenfalls saniert worden. Dies führte in Kleinvillars zu einer drastischen Erhöhung des Verkehrsaufkommens - einmal durch die Busse des Schienenersatzverkehrs - zum anderen durch den Berufsverkehr, der von Bretten, Knittlingen und Oberderdingen kommend in Richtung Ölbronn, Ötisheim und Pforzheim unterwegs war.

Die Verkehrsbehörde des Enzkreises hatte versucht, die entstandenen gefährlichen Situationen mit vorübergehenden Halteverboten und  Geschwindigkeitsbeschränkungen zu entschärfen.

Durch den Schwerverkehr haben die kleinen Kreisstrassen erheblich gelitten. Das Straßenbauamt sollte die Strecken überprüfen, um weitere Schäden der zum Teil gebrochenen Fahrbahndecke durch den bevorstehen Winter entgegenzuwirken.

 

Abschaffung der "unechten Teilortswahl" und / oder Einführung der Ortschaftsverfassung für Kleinvillars

Sonntag der 20. Juli 2008, Versammlung

Eingemeindungsvertrag von 1972

Liebe Bürger von Kleinvillars,

der Knittlinger Gemeinderat hat am Dienstag den 8. Juli 2008 per Beschluss die Stadtverwaltung beauftragt die „unechte Teilortswahl“ aus der Hauptsatzung der Stadt Knittlingen zu streichen. Dem Antrag der SPD Fraktion auf Einführung der Ortschaftsverfassung (Ortschaftsrat) wurde ebenfalls nicht zugestimmt.
Am kommenden Dienstag den 22. Juli 2008 soll diese geänderte Hauptsatzung im Gemeinderat beschlossen werden. Damit werden sich unsere zukünftigen Möglichkeiten verändern.
Wir Kleinvillarser Stadträte sind nicht der Meinung, dass die "unecht Teilortswahl" abgeschafft werden sollte. Wir würden uns über Ihre Anwesenheit bei der Sitzung am Dienstag freuen.

Ihre Kleinvillarser Stadträte: Martin Blanc, Thomas Stephan und Bernhard Braun

 

Dienstag den 5. Juli 2008, geändert am 12. Juli 2008

Liebe Einwohner von Kleinvillars,

der Knittlinger Gemeinderat besteht zurzeit aus 20 regulären Stadträten + drei durch das Wahlverfahren bedingte Überhangmandate. Aus den Reihen des Gemeinderates kam Anfang 2008 der Wunsch, den Gemeinderat der Stadt zu verkleinern. Man schlägt vor, durch Abschaffung der „unechten Teilortswahl“ den Gemeinderat auf letztendlich 18 Personen zu verkleinern.

Kleinvillars hat zurzeit nach dem Eingemeindungsvertrag von 15.2.1972 durch die „unechte Teilortswahl“ 2 Stadträte garantiert (Knittlingen 13 und Freudenstein 5). Wird dieses Wahlverfahren nun auf ein reines Mehrheitsverfahren geändert, ist zwar die Wahl einfacher, aber die Garantie der zwei Stadträte entfiele. Es könnte schlimmstenfalls passieren, dass Kleinvillars keinen Stadtrat mehr im Gemeinderat haben würde.

Die gute Ortskenntnis der Kleinvillarser Stadträten hat sich positiv für unsere Belange und unser Verhältnis zur Gesamtstadt erwiesen.

Um dieses gute Verhältnis aufrecht zu erhalten, sind wir Kleinvillarser Stadträte der Meinung, dass die unechte Teilortswahl beibehalten werden sollte. Damit können weiterhin 2 Stadträte im Gemeinderat der Stadt unseren Teilort mit seinen Angelegenheiten vertreten.

Alternativ könnte in Kleinvillars, wie in Freudenstein, die „Ortschaftsverfassung“ eingeführt werden. Ein Ortschaftsrat würde dann die Belange vor Ort regeln. Für einen Ortschaftsrat gem. Gemeindeordnung §67 ff. ist aus den Reihen des Gemeinderats ein Antrag nach Gemeindeordnung §34(1) gestellt.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung lautete:
1. Abschaffung der unechten Teilortswahl (keine Garantie für 2 Stadträte) und
2. Keine Einführung der Ortschaftsverfassung und damit keinen Ortschaftsrat.

Am Dienstag den 8.Juli 2008 wurde im Knittlinger Steinhaus darüber beschlossen.

Mit 15 (CDU, Grüne, und freie Wähler) zu 7 (SPD + B.Braun) Stimmen wurde die Verwaltung beauftragt die Hauptsatzung so zu ändern, dass die unechte Teilortswahl abgeschafft wird, und kein Ortschaftsrat in Kleinvillars gebildet wird.

Über diese Änderung muss der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen beraten und beschließen.

Ihre Stadträte: Martin Blanc, Thomas Stephan und Bernhard Braun

Zum Nachlesen
--> Hauptsatzung §11 "unechte Teilortswahl" in der heute gültigen Fassung
--> Hauptsatzung VII "Ortschaftsverfassung Freudenstein-Hohenklingen" in der heute gültigen Fassung

Goldkonfirmation in Ölbronn

Sonntag den 16. März 2008

Kirchengemeinde Ölbronn- Kleinvillars: „Goldene Konfirmation gefeiert!“ Ölbronn-Dürrn(br):

13 Goldkonfirmanden trafen sich am vergangenen Sonntag in der evangelischen Kirche in Ölbronn wieder, wo sie ihre „Goldkonfirmation“ feierten. Auf den Tag genau vor 50 Jahren wurden die Konfirmanden aus Ölbronn und Kleinvillars vom damaligen Pfarrer Max Renner konfirmiert. Die 13 anwesenden Goldkonfirmanden wiederholten mit dem Festgottesdienst am Sonntag ihre Überzeugung als Kirchenmitglieder. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst in der Ölbronner Kirche von Posaunenchor Knittlingen-Kleinvillars unter der Leitung von Günther Rapp und vom Ölbronn Kirchenchor unter der Leitung von Reinhold Bauerle. Beim gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus „Goldener Ochsen“ in Bauschlott gab es ausreichend Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und die vergangenen 50 Jahre Revue passieren zu lassen. Der Ölbronn- Kleinvillars er Pfarrer Jürgen Götze hielt den Festgottesdienst. Unser Bild zeigt die Goldkonfirmanden aus Ölbronn und Kleinvillars.

Text/Bild: Rall  V.l.n.r. vordere Reihe: Dorothea Rehberg geb. Wolf, Marlene Finsterle geb. Frik, Monika Scheck geb. Arnold, Inge Hager geb. Böhringer, Heidrun Lilge geb. Arnold, Erika Treffinger geb. Geiger. V.l.n.r. Männer: Fritz Freyburger, Dieter Schmid, Roland Suedes, Hermann Scheible, Pfarrer Jürgen Götze, Jürgen Klenk und Jürgen Gropp.

Ein Stein der Toleranz

Sonntag den 10. November 2007

5. Welschenfest 2007

Samstag und Sonntag den 01.-02. September 2007


Bericht der BNN von Volker Henkel
 

 

Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeuges TSFW an die Freiwilligen Feuerwehr Knittlingen Abt. Kleinvillars

Sonntag den 06. Mai 2007


Pfarrer Jürgen Götze beim Festgottesdienst                             Die Mannschaft der Kleinvillarser Feuerwehr

Bericht des Mühlacker Tagblatts


Das Kleinvillarser TSFW und der Knittlinger ELW

 

Osternachtsfeier Ölbronn - Kleinvillars 2007

Samstag den 07. April 2007

 

Stadtbahn wird angenommen

8.September 2006, (PZ)

Erntebittgottesdienst in Kleinvillars

25 Juni 2006, Text JG, Bilder von Lothar Fischer, Stuttgart

Die evangelischen Kirchengemeinden Kleinvillars und Ölbronn feierten ihren gemeinsamen Bittgottesdienst für die kommende Ernte auf dem Baumbachhof in Kleinvillars. An diesem Tag war dort Hoffest bei der Familie Bonnet mit vielen Attraktionen und ‚gläserner Produktion’. Dementsprechend gut besucht war unser Gottesdienst, der vom Posaunenchor Knittlingen/Kleinvillars klangvoll mitgestaltet wurde. Das Thema war: „Sorget nicht!“ Und tatsächlich - schon am nächsten Tag hat’s kräftig geregnet! Und am übernächsten nochmal kräftig - Gott sei Dank ohne so schwere Unwetter, wie im Südschwarzwald. Beten wir weiter für alle Landwirte, die zur Zeit viel Arbeit haben, und besonders für die, die in großen Sorgen stecken!

Osternachtsfeier Ölbronn - Kleinvillars 2006 (Bericht und Bilder von Volker Henkel, www.fotomoment.de ) 

Samstag 15.April 2006

Ein Höhepunkt der Karwoche in den evangelischen Kirchengemeinden Ölbronn und Kleinvillars war am Samstag ein Osterfeuer. Rund 150 Besucher kamen, um sich von diesem Symbol für das erwachende Leben und für die Auferstehung Jesus anregen zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Viele Momente der Stille bot dieses Zeremoniell am Samstag ab 21 Uhr. „Es ist nicht immer einfach die Ruhe auzuhalten“, so Rolf Huber. Das Mitglied der evangelisch-methodistischen Kirche Knittlingen kam mit der ganzen Familie zu dem Osterfeuer. Einen Moment, den er genießt, um zur Ruhe zu kommen. Als Gemeindemitglied kenne er die Stille als meditativen Moment. Seiner Ansicht nach kommt diese Besinnung zu kurz. Keinen Ton zu sagen, wenn andere Menschen da sind, „das ist für viele sehr schwer zu ertragen“.

Ein Kreis aus brennenden Fackeln wurde um das Brennholz aufgestellt. Aus dessen Mitte ragt ein 2,50 Meter hohes Holzkreuz. Einige Jungen entfachen mit Fackeln das Feuer. Nur das Knistern des Feuers ist zu hören. Ganz langsam breitet es sich aus. Von einem Moment auf den anderen steht das gesamte Holz in Flammen. In sekundenschnelle ist das Holzkreuz verbrannt. Ein Funkenflug schwebt in den Nachthimmel und die Augen der stillen Besucher folgen den für kurze Zeit glühenden Teilchen.

 

„Das Feuer hat etwas Faszinierendes und Unheimliches“. Elvira Scheible denkt bei dem Osterfeuer nicht nur an die Glaubensgeschichte, sondern auch an persönliche Dinge. Die Flammen haben für sie einen symbolischen Charakter. Aus Dunkelheit wird Licht, aber es ist auch vernichtend.

 

Am Osterfeuer werden einige Lieder gesungen und Psalmen gesprochen. Als das Feuer abgebrannt ist machen sich alle auf den Weg zur Kirche nach Kleinvillars. Die Konfirmanten laufen ganz am Anfang der Gruppe. Sie tragen zusammen ein Kreuz aus Holz mit den Händen. Zwei weitere kurze Andachten werden auf dem Weg eingelegt.

 

Während der Osterfeuerzeremonie liest Pfarrer Jürgen Götze in der Kirche von Kleinvillars biblische und meditative Texte. Für all jene, die diese Form der Andacht vorziehen. Vor der Kirche treffen sich beide Gruppen kurz nach 22 Uhr. Ein Osterlicht wird entfacht und alle zünden  ihre Kerzen daran an. Beim gemeinsamen Abschluss in der Kirche ist erneut viel Raum für das persönliche Erleben gegeben. Rolf Huber spricht von „Gedanken“ und Elvira Scheible von einer „Erfahrung“.

 

 

 

4. Welschenfest 2005 in Kleinvillars

3. und 4. September 2005

Das Welschen Fest 2005 fand am Sa. 3. und So. 4. September statt.
Das Festprogramm:

Samstag :
15.00 Eröffnung mit der Tanzgruppe "Les Baggages"
           Festeröffnung durch Bürgermeister Hopp
17.00 Gaukler "Paolo"
18.00 Kindertänze
19.30 Gaukler "Paolo"
21.30 Tanzgruppe "Les Baggages" - Mitmachtänze

Sonntag :

10.30 Festgottesdienst
14.00 Kindertänze
15.30 Gaukler "Paolo"
17.30 Stadtkapelle Knittlingen
19.00 Gaukler "Paolo"
20.30 Tanzgruppe "Les Baggages" - Mitmachtänze

Samstag u. Sonntag Kinderprogramm:

Steine behauen, Filzen, Lederarbeiten, Kürbis Schnitzen, Stockbrot, Schminken

Stadtbahnhaltestelle Kleinvillars ist seit 17.5.2005 in Betrieb

Abfahrt der Züge
- stündlich zur Minute 10 aus Bretten kommend in Richtung Mühlacker Pforzheim Stuttgart
- stündlich zur Minute 48 aus Mühlacker kommend in Richtung Bretten Bruchsal Karlsruhe

Detaillierter Fahrplan als Acrobat PDF: Mühlacker - Bretten - Gondelsheim - Helmsheim - Heidelsheim - Bruchsal (Gesamtverkehr)

 

 Neuer Haltepunkt Knittlingen-Kleinvillars offiziell eingeweiht

(Stuttgart/Knittlingen, 17. Juni 2005) Heute haben Heinz-Peter Hopp, Bürgermeister der Stadt Knittlingen, und Heiko Hamann, Leiter Bahnhofsmanagement Karlsruhe, im Beisein von Karl Röckinger, Landrat Enzkreis, und Dr. Ing E.h. Dieter Ludwig, Geschäftsführer Albtal-Verkehrsgesellschaft, den neuen Haltepunkt Knittlingen-Kleinvillars offiziell in Betrieb genommen.

Der Haltepunkt liegt an der Bahnstrecke Mühlacker – Bretten und wird von den Stadtbahnen der Linie S9 Mühlacker – Bretten – Bruchsal angefahren.

Die beiden Bahnsteige haben eine Länge von jeweils 80 Metern, eine Breite von 2,5 Metern, eine Höhe von 55 Zentimetern und können über Zugangsrampen von einem neuen Steg aus barrierefrei erreicht werden. Sie sind mit Blindenleitstreifen ausgestattet und ermöglichen so auch sehbehinderten Reisenden den Zugang zu den Zügen. Die Bahnsteige sind darüber hinaus mit je zwei Wartehäuschen, Beleuchtung, Sitzbänken, Infovitrinen und Wegeleitsystem ausgerüstet.

Der Haltepunkt Knittlingen-Kleinvillars ist in wenigen Minuten zu Fuß aus dem Ortsteil Kleinvillars erreichbar.

Für Bahnreisende, die mit dem Fahrrad bzw. dem Pkw zum Haltepunkt kommen, stehen Fahrradabstellplätze und Parkplätze zur Verfügung. Umsteigemöglichkeiten zwischen Bahn und Bus verbessern zudem das Mobilitätsangebot.

Insgesamt wurden rund 2,1 Mio. Euro in den neuen Haltepunkt investiert.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg

Quelle: Meldung von Deutsche Bahn

Bau der Stadtbahnhaltestelle Kleinvillars neigt sich dem Ende zu

Im Juni 2005 ist die Einweihung der Haltestelle Kleinvillars

Vom 20. bis 22. April 2005 wurden die Bahnsteigsegmente der Haltestelle angeliefert und mit einem schweren Autokran verlegt. Der Rohbau des Bahnsteigs ist damit abgeschlossen. Die Treppenabgänge sowie auch die Brücke sind kurz vor der Fertigstellung.

In der Nacht zum Sonntag wird das schwere Hauptteil der Rad und Gehwegbrücke mit einem großen Autokran auf die bereits  fertig gestellten Brückenpfeiler gelegt. Damit sind die schwierigsten Bauarbeiten der Haltestelle abgeschlossen.

Bis zur Inbetriebnahme müssen noch Parkplätze, Fahrradständer und die Bushaltestelle fertig gestellt werden. Die Kleinvillarser Bürger fiebern "ihrer" Haltestelle entgegen. Täglich sind Besucher zu sehen die das Fortschreiten der Bauarbeiten mit Interesse verfolgen.

 

Neuer Stadtbahnhalt macht ÖPNV für Knittlingen und Kleinvillars attraktiver

6. Juni 2004 Spatenstich in Kleinvillars

"Mit dem ersten Spatenstich zum Bau des Stadtbahn-Haltepunktes kam buchstäblich in letzter Minute noch ein Bauvorhaben in Gang, das vor fast genau acht Jahren, am "MOBIL OHNE AUTO"-Tag, 16. Juni 1996, mit Stadtbahn-Sonderfahrten zwischen Mühlacker und Bretten begonnen hatte", erinnert Matthias Lieb, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD) an die Vorgeschichte. Die große Resonanz bei diesen Fahrten, die vom Fahrgastverband PRO BAHN und dem VCD organisiert und u.a. von allen Städten und Gemeinden finanziell unterstützt worden waren, zeigten schon das große Interesse der Kleinvillarer Bevölkerung an einem möglichen zukünftigen Haltepunkt auf. Umso mehr freut es nun den VCD, dass nach einer langen Planungsphase mit bedauerlicherweisen großen Kostensteigerungen dennoch jetzt die Signale auf Grün gestellt werden konnten. Hierfür gebührt besonders dem Arbeitskreis Dorfentwicklung Kleinvillars Dank, der sich frühzeitig für das Thema stark gemacht hatte.

Während beim Bahnbau vor rund 150 Jahren zwischen Mühlacker und Bretten nur in Maulbronn (-West) ein Bahnhof errichtet worden war, ermöglicht die heutige Technik des Stadtbahnwagens mehr Zwischenstopps ohne große Fahrzeitverlängerungen. Damit können durch zusätzliche Haltepunkte mehr Einwohner an das Bahnsystem angeschlossen und durch diese zusätzlichen Fahrgäste höhere Einnahmen erzielt werden, so dass der ÖPNV damit wirtschaftlicher wird. Die Vorteile für Kleinvillars, jede Stunde innerhalb von 8 Minuten nach Bretten, innerhalb von 11 Minuten nach Mühlacker zu gelangen, sind beträchtlich. Nicht nur im Vergleich zum Bus, der seltener fährt und fast dreimal so viel Zeit benötigt, sondern auch zum Pkw ist die Stadtbahn mit diesem Angebot konkurrenzfähig.

Betrachtet man die Entwicklung der letzten 150 Jahre, so gibt es mit den Haltepunkten Ötisheim, Ölbronn, Kleinvillars, Ruit und Bretten-Rechberg fünf neue Bahnhöfe zwischen Bretten und Mühlacker, während der älteste Bahnhof, Maulbronn-West ein Schattendasein führt. Zwar sollen auch hier die Bagger anrücken und für 600.000 EUR neue Parkplätze und ein schönerer Bahsnteig angelegt werden - doch solange die Anbindung an die Stadt nicht gelöst ist, ist eine Investition am Westbahnhof aus VCD-Sicht Geldverschwendung. "Vor 150 Jahren war man klüger und richtete gleich eine Postkutschenverbindung von der Maulbronner Klosterpost zum Westbahnhof ein", blickt Lieb zurück: "Erst jetzt - immerhin fünf Jahre nach Aufnahme des Stadtbahnbetriebes -denkt man über ein Anruf-Sammeltaxi ab Dezember 2004 nach". Doch eine Debatte über die dauerhafte Anbindung des Weltkulturerbes vermisst Lieb und rechnet vor: "Für die Kosten des Ausbaus des Westbahnhofes hätte man auch die Strecke nach Maulbronn-Stadt bis zum WLZ-Lagerhaus mit elektrischer Oberleitung überspannen können, damit die Stadtbahn bis in die Klosterstadt fahren kann". Damit wäre mehr Fahrgästen gedient gewesen. VCD-Kreisvorsitzender Lieb ist aber davon überzeugt, dass angesichts steigender Benzinpreise eine Diskussion über die Anbindung Maulbronns per Stadtbahn wieder aufleben wird - und es wird sicher nicht 60 Jahre dauern wie von 1853 bis zur Inbetriebnahme der Zweigstrecke 1914 - die somit dieses Jahr ihr 90jähriges Streckenjubiläum feiern könnte. (Quelle MT, VCD)

 

3. Welschenfest in Kleinvillars

6. und 7. September 2003

Viel Spass hatten die Kleinvillarser bei Tanz und geselligem Beisammensein - Alteingesessene mit den Zugezogenen verbinden
Kleinvillars feierte seine Wurzeln.
Drittes “Welschefest” mit örtlichen Vereinen, viel Unterhaltung und leckeren Kartoffeln - Erinnerung an 1699 Knittlingen-KleInviIlars -

Mittendrin: Landrat Röckinger (M.), Schultes Hopp (dahinter) und FDP-Kreisvorsltzender Rülke mit der Tanzgruppe. “Les Baggages”Stimmungsvoll, farbenfroh und ausgelassen präsentierte sich am Samstagnachmittag die Örtliche Tanzgruppe “Les Baggages” bei der Eröffnung des “Welschefestes” In Kleinvillars. Aus Anlass des 300-jährigen Ortsjubiläums heften die Einwohner des Waldenserdorfes die Veranstaltung erstmals im Jahr 1999 gefeiert. Am Wochenende fand nun die dritte Auflage statt - und einmal mehr wehte der Hauch der Geschichte durch den heutigen Knlttlinger Stadtteil.

Bürgermeister Heinz-Peter Hopp erinnerte zur Eröffnung daran, dass 1699 etwa 3000 Waldenser aus dem Chisonetal flüchten mussten, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören wollten. Sie fanden eine neue Heimat in Deutschland. Die “Welschen”, wie sie im Volksmund hießen, wurden in eigenen Ortschaften untergebracht. 34 Familien kamen auf diese Weise in das Gebiet zwischen Knittlingen, Ruit und Ölbronn und nannten diese Markung “Petit Villars”. 1972 erfolgte der Anschluss des inzwischen eingedeutschten Kleinvillars an die Stadt Knittlingen. Den geplanten Bau des Stadtbahnhaltepunktes bezeichnete Hopp “als eine In heutiger Zeit ausgesprochen wichtige Infrastruktureinrichtung für Kleinvillars". Abschließend dankte der Bürgermeister allen, die den Fortbestand des “Welschefestes” ermöglicht und an dessen Organisation mitgewirkt hatten.

Die KindertanzgruppeMit viel Liebe und Engagement hatten die beteiligten Vereine und Institutionen ihre Stände geschmückt. Unter anderem trugen die örtliche Feuerwehr, der TSV Kleinvillars, die Evangelische Kirchengemeinde, die Backhausfrauen sowie die Jugendgruppe “C‘est la vie” zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Für die kleinen Besucher wurde ein großer Kinderspielbereich eingerichtet. Ferner waren viele Dorfbewohner in historische Gewänder gekleidet, was dem Fest ein besonderes Flair verlieh.

,,Die örtliche Gemeinschaft zu stärken sowie an die Geschichte der Waldenser zu erinnern, soll Sinn und Zweck dieser zweitägigen Veranstaltung sein”, erklärten unisono die Festausschuss-Mitglieder Kerstin Soulier und Martin Blanc.

Für die Unterhaltung der Gäste sorgten neben der Tanzgruppe “Les Baggages” auch der Musikverein Ölbronn, der örtliche Kindergarten und ein Kinderkreis, die Seniorentanzgruppe Knittlingen, des “Schedels Schwarzer Haufen” sowie die Gruppe “Comedia Infantile” aus Bretten.

Am Sonntagmorgen fand zudem ein Gottesdienst unter Mitwirkung des Posaunenchores Knittlingen-Kleinvillars statt.

Übrigens: Landrat Karl Röckinger, der ebenfalls zu den Gästen gehörte, hat zu Kleinvillars eine besondere Beziehung. Seine Tochter und zwei Enkelkinder leben hier. “Das ‚Welschefest‘ trägt dazu bei, Geschichte - die nicht zuletzt auch Kreisgeschichte geworden ist - lebendig zu halten”, betonte er gegenüber dem MT.

Wie es sich für echte Waldenser gehört, durfte neben den verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten natürlich eine traditionsreiche Speise auf dem “Welschefest” nicht fehlen: Kartoffeln (mit Quark). Und die schmeckten gar vortrefflich.

VON THOMAS GRIESBACHER (MT)